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The Gift Giving Experience

Kurzbeschreibung:

Schnelllebiges Projekt und kompletter Design-Kreis, wo Studenten zusammenkommen um Interviews miteinander durchzuführen, wobei sie zu einem Punkt kommen wie sie Lösungen neu designen, verbessern und für diese evtl. Prototypen herstellen um eine neue „Gift Giving Experience“ zu kreieren

Zeit: 90 min.+ Auswertung

Materialien & Vorbereitung

  • Studenten sollten die Materialien ausgehändigt bekommen
  • Ausreichend Platz für die Paare
  • Positive poppige Musik während der Arbeitsphasen spielen
  • Prototyping Materialien bereit stellen (Papier, Stifte, Pfeifenreiniger, Eisstiele, Scheren, Klebeband, etc)
  • Timer/Gong für „Zeit abgelaufen“ à seien Sie durchsetzungsfähig!
  • Ein Team von Coaches haben, die das Projekt kennen
  • Unterlagen für jedes Team: http://dschool.stanford.edu/wp-content/uploads/2012/02/participant-worksheet.pdf

Ablauf

  • Studenten sollen sich in Paaren zusammenfinden, setzen und Materialien bekommen
  • Einführung: „Anstatt Ihnen/Euch nur von Design Thinking zu erzählen, möchte ich Sie das jetzt selbst erleben lassen. In der nächste Stunde machen wir ein Design Projekt. Bereit? Los Geht’s“

Schritte auf den Folien

  1. Interviewen Sie Ihren/Deinen Partner – 8 min (2 Durchgänge x je 4 min)
  • „Das wird jetzt schnell gehen. Krempeln Sie die Ärmel hoch und stürzen Sie sich in das Projekt“
  • Studenten sollen sich einen Partner suchen (A und B benennen)
  • „Der wichtigste Teil am designen für jemanden ist Empathie (Einfühlungsvermögen) für diese Person zu gewinnen. Also ist eine gute Konservation angebracht“
  • Klare Logistik: „ A hat 4 min. um B zu interviewen“
  • „Fragen Sie Ihren Partner nach dem letzten Mal, an dem er ein Geschenk geschenkt hat. Für wen? War es bedeutungsvoll? Wie ist die Person auf die Idee gekommen? / Was war so schwer daran ein Geschenk zu finden und zu schenken?“
  • Studenten sollen sich über Interessantes und Überaschendes Notizen machen

2. Haken Sie nach – 6 min. (2 Durchgänge x je 3 min)

  • Studenten sollen sich von den faszinierenden Dingen aus dem 1. Interview angesprochen fühlen und dort ansetzen
  • „Versuchen Sie bei Geschichten, Gefühlen und Emotionen nachzuhaken. Fragen Sie oft WIESO?“
  • Geben Sie ca. 45 sek. Zeit damit die Teams das 2. Interview zu planen
  • 2. Interview (4 min): Rollentausch

3. Erfassen Sie Ergebnisse -3 min

  • Jeder soll sich individuell 3 min nehmen um die Gedanken darüber zu reflektieren was sie über den Partner gelernt haben
  • „Synthetisieren Sie Gelerntes in 2 Gruppen: Die Ziele und Wünsche Ihres Partners, und Einblicke die Sie feststellen konnten. Nutzen Sie Verben um die Ziele und Wünsche auszudrücken“
  • über physische und emotionalen Bedarf nachdenken (Zb. Wenn der Partner das Gefühl benötigt die Vorlieben des Beschenkten zu kennen)
  • „Einblicke sind Entdeckungen die Sie evt. wirksam bei dem Kreieren der Lösung einsetzen können (Zb. Haben Sie den Einblick gewonnen, dass Ihr Partner handgemachte Geschenke als viel bedeutungsvoller und persönlicher empfindet)“

4. Beziehen Sie Stellung zu einem Standpunkt – 3 min

  • Jetzt sollen die Teams das überzeugendste Ziel und den interessantesten Einblick auswählen um ein Problemstellung zu artikulieren
  • „Das ist Ihr Standpunkt. Nehmen Sie Stellung indem Sie ausdrücklich die bedeutende Herausforderung festlegen die sie jetzt angehen werden.
  • Das wird aus das Statement sein, auf welches Sie bzgl. dem Design eingehen um es spannend zu gestalten
  • Es sollte sich lohnend anfühlen die Problemstellung anzugehen
  • Beispiel: Jana möchte die Feiertage angemessen für ihre Familie verbringen, weil sie an Traditionen anhalten will aber einzigartig sein möchte

5. Skizzieren Sie um zu planen/Ideen aufzuzeigen – 5 min

  • Die Studenten sollen die Problemstellung oben auf die Seite schreiben
  • Erinnern Sie sie daran, dass sie nun Lösungen für die identifizierte Herausforderung kreieren.
  • nun haben sie 5 min. um so viele Ideen wie möglich zu skizzieren
  • „Volumen ist wichtig!“
  • „Das ist die Zeit für die Generation von Ideen, nicht die Bewertung deren-das kommt später“, spornen Sie sie an min. 7 Ideen zu haben
  • „Seien sie VISUELL- nutzen Sie Wörter nur, wenn es nötig ist Details zu nennen.“
  • 1 min noch, Versuchen noch min 2 andere Wege bzgl. der Problemstellung zu skizzieren

6. Teilen Sie Ergebnisse und erfassen Sie Feedback 10 min (2 Durchgänge x je 5 min)

  • A teilt seine Skizzen mit B (4 min), dann wird getauscht
  • Vorlieben und Abneigen der Ideen notieren, und auf neue Einblicke hören
  • „Es geht nicht darum eure Ideen zu testen. Das ist eine Möglichkeit mehr über die Gefühle des Partners und sein Weltbild zu lernen.“
  • „Bekämpfen Sie das Gefühl Ihre Ideen zu erklären und zu verteidigen- schauen Sie zu was der andere daraus macht“
  • „Nutzen Sie die Zeit um auf die Reaktionen und Fragen des Partners zu hören“

7. Reflektieren und generieren Sie eine neue Lösung (Je nach Qualität der Feedbacks beliebig oft wiederholen x 3 min)

  • Die Studenten konnten die Zeichnungen mit dem Partner teilen und Feedback bekommen
  • „Nehmen Sie sich einen Moment darüber nachzudenken was Sie über den Partner gelernt haben UND über die generierten Lösungen. Aus diesem Verständnis heraus kreieren Sie nun eine neue Idee“
  • Erzählen Sie, dass die Lösung eine Variation der zuvor genannten Ideen oder etwas ganz neues sein kann
  • Eventuell müssen die Problemstellung modifizieren und die neuen Einblicke und Bedürfnisse miteinzubeziehen
  • „Versuchen Sie so viele Details und Farbe wie möglich um die Idee herum anzubieten“
  • „Wie würde die Lösung in dem Kontext in das Leben des Partners passen?“
  • Wann und wie kann der Partner die Lösung nutzen

8. Bauen Sie Ihre Lösung / Prototyping- 5 min

  • Die Studenten soll die Idee aus 7. für die konkrete Manifestation nehmen
  • „Kreieren Sie einen physischen Prototypen Ihrer Lösung“
  • „MACHEN Sie etwas womit Ihr Partner interagieren kann“
  • „Wenn Ihre Lösung ein Service oder System ist, kreieren Sie ein Scenario bei dem Ihr Partner diese Innovation erleben kann“
  • Es sollen alle möglichen Materialien verwendet werden, auch der Platz
  • Machen Sie es auch anhand Ihrer Stimme spannend, damit Sie sofort anfangen zu bauen
  • „Seien Sie schnell und haben Sie Mut zu Lücken – Sie haben nur 5 min!“

9. Teilen Sie Ihr Ergebnis und erhalten Sie Feedback (2 Durchgänge x je 4 min)

  • Jeder hat nacheinander 4min Zeit um die Idee zu teilen und Feedback zu bekommen
  • Dann soll der Prototyp mit dem Partner geteilt werden: es geht nicht um die Bewertung des Prototyps, sondern es sollte ein Werkzeug für eine neue zielgerichtete Konversation sein
  • „Wenn Sie testen, lassen sie emotional und physisch von ihrem Prototypen los“
  • „Der Prototyp ist nicht kostbar, aber das Feedback und neue Einblicke sind es“
  • „Verteidigen Sie Ihren Prototypen nicht. Schauen Sie stattdessen wie Ihr Partner es richtig bzw. falsch benutzt.“

Auswertung

10. Gruppe versammeln und Auswertung

  • Dieser Schritt ist sehr wichtig! Eine gute Reflektion hat die Kraft die Übung von einer lustigen Aktivität zu einer bedeutungsvollen Erfahrung zu wenden, welche den Weg ändert, wie sich die Teilnehmer in der Zukunft an Innovationen annähern.
  • „Jeder soll seinen Prototypen nehmen und auf den Tisch in der Mitte des Raumes stellen. Jeder schaut sich um welche Innovationen Ihr mit eurem Partner kreiert habt. Wer hatte einen Partner, der etwas kreiert hat das Sie wirklich mögen? Wer sieht etwas worüber er interessiert ist mehr zu erfahren?“
  • Fragen Sie nach der Person die den Prototypen kreiert hat und verwickeln Sie ihn in ein Gespräch.
  • „Wie hat das Gespräch mit deinem Partner das Design beeinflusst?“
  • „Wie beeinflusst das testen und Feedback bekommen das finale Design?“
  • „Was war der herausforderndste Teil des Prozesses für Sie?“
  • Der Schlüssel dazu diese Konversation zu führen, ist diese Aktivität zu den großen Dingen zu verbinden, die man bei der Veranstaltung mitnimmt.
  • Einige der Kernwerte von Design Thinking die toll sind einzubeziehen sind:

Menschenorientiertes Design: Empathie für die Person/en für die man designt und Feedback der Nutzer ist fundamental für ein gutes Design.

Experimentieren und Prototypen: Prototyping ist ein integraler Teil des Innovationprozesse. Wir bauen um nachzudenken und lernen.

Neigung zu handeln: Design thinking ist eine Fehlbezeichnung, da es mehr um das Handeln und tun geht als um das Denken.

Zeige, nicht sage: Erfahrungen kreieren, dabei illustrative Visualisierung nutzen und gute Geschichten erzählen um die Vision in einem wirkungs- und sinnvollen Weg zu kommunizieren.

Kraft der Wiederholungen: Der Grund wieso wir diese Übung in dem rasenden Tempo gemacht haben, ist, dass die Leute den vollen Design Kreis erleben sollen. Wir fordern die Teilnehmer heraus, so viele Durchläufe wie möglich zu machen- doppelte Interviews, zweimal zeichnen und den Partner testen. Zusätzlich, oft wiederholende Lösungen inmitten eines Projects ist der Schlüssel zu erfolgreichen Ergebnissen.

Quelle:

https://dschool.stanford.edu/groups/designresources/wiki/ed894/The_GiftGiving_Project.html

Unterlagen für jedes Team:

http://dschool.stanford.edu/wp-content/uploads/2012/02/participant-worksheet.pdf

Originalanleitung:

https://dschool.stanford.edu/sandbox/groups/designresources/wiki/ed894/attachments/0132b/GG%20Facilitators%20Guide2012.pdf?sessionID=bef23daa7cc7c1d9e7f454f972105619a28d08ba

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